Erkrankungen:

Für Erkrankungen und Verletzungen des gesamten Bewegungasapparates, der Knochen und Gelenke, der Sehnen und Muskeln inklusive Wirbelsäulenerkrankungen (Bandscheibenvorfall etc.) und insbesondere für Verschleißerkrankungen der Wirbelsäule und der Gelenke

Ist für Sie der kompetente Ansprechpartner und Ratgeber
Ihr/e Orthopäd(e)in.

Hier finden Sie weitere Informationen zu folgenden wichtigen Erkrankung, die Ihr Orthopäd(e)in im Wesentlichen untersuchen, diagnostizieren und behandeln kann.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es sich hierbei nur um einen groben Überblick über die vielen verschiedenen Erkrankungen handeln kann, die auch in meiner Praxis täglich festgestellt und behandelt werden.

Erkrankungen der Kindheit:

- Hüftreifungsstörungen: Angeborene Hüfterkrankungen stellen die häufigsten angeborenen Erkrankungen des Bewegungsapparats dar, ca. 6 % aller Neugeborenen sind betroffen. Die Hüftdysplasie und die Hüftluxation angeborene Erkrankungen können besonders bei Neugeborenen und Säuglingen besonders gut und erfolgreich behandelt werden – oft ohne Operation. Die Diagnose kann mit einer Ultraschalluntersuchung direkt nach der Geburt gestellt werden, zwischen der 4. Und der 6. Lebenswoche ist diese Untersuchung für alle Neugeborenen vorgesehen.

- Fuß- und Beinfehlstellungen: Diese Wachstums- und Reifungsstörungen können sowohl die Füße, als auch die Knie oder die Ober-/und Unterschenkelknochen betreffen und im Prinzip in jedem Lebensalter auftreten. Besonders häufig treten z.B. Knick- uns Senkfüße und auch das O- oder X- Bein auf, zum Teil sind aber leichte Fehlstellungen im Lauf des Wachstums auch nicht behandlungsbedürftig, sondern müssen nur beobachtet werden. Hierzu ist in jedem Fall eine Untersuchung beim Orthopäden erforderlich.

- Wirbelsäulenverformung / Haltungsschäden: Viele Kinder und Jugendliche werden im Lauf des Wachstums mindestens einmal oder auch häufiger durch Haltungsstörungen oder auch echte Verformungen der Wirbelsäule auffällig, diese Unterscheidung kann aber meist nur eine Untersuchung beim Orthopäden aufdecken. Es ist besonders wichtig, zwischen einfachen Fehlhaltungen durch Muskelschwäche und echten Verformungen der Wirbelsäule, z.B. Skoliose oder auch Hyperkyphose und M. Scheuermann oder einer Gleitwirbelbildung (Spondylolyse) zu unterscheiden, da die Behandlung in der Kindheit und Jugend einsetzen muss.

- Wachstumsstörungen der Gelenke: Im Laufe des Wachstums können an fast allen Gelenken Störungen auftreten, diese können auf Überlastungen, aber auch Entzündungen oder Durchblutungsstörungen beruhen. Besonders Häufig sind hiervon die Gelenke an den Beinen betroffen, z.B. die Hüft- und Kniegelenke. Gibt Ihr Kind daher über mehrere Tage /Wochen immer wieder Schmerzen an den Beinen oder Armen an, sollten Sie unbedingt einen Facharzt für Orthopädie zur genaueren Untersuchung aufsuchen.

- Entzündliche Erkrankungen der Wirbelsäule oder der Gelenke sind bei Kindern zwar selten, wenn Ihr Kind aber über längere Zeit (einige Tage anhaltend oder immer wieder) Schmerzen in einem Gelenk angibt, oder Sie eine Schwellung bemerken, dann sollte eine Untersauchung beim Orthopäden erfolgen.

- Verletzungen der Knochen und Gelenke erleiden insbesondere sportlich aktive Kinder immer wieder, häufig sind diese nicht schwerwiegend, wenn ein Kind aber über mehrere Tage nach einem Unfall Schmerzen an einer Körperregion angibt, oder z. B. humpelt, oder ein Gelenk nicht richtig bewegen kann, sollte hier in jedem Fall eine Untersuchung beim Orthopäden oder Unfallchirurgen erfolgen, um eine gravierende Verletzung auszuschließen.

Erkrankungen im Erwachsenenalter - Wirbelsäule:

- Die wohl häufigste Erkrankung der Wirbelsäule beim Erwachsenen ist die „Akute Lumbalgie“, im Volksmund auch „Hexenschuss“ genannt, die im Prinzip Menschen jeden Alters unvermittelt treffen kann. Die Schmerzen klingen häufig nach ein bis 2 Tagen wieder ab, sollten sie aber sehr heftig sein, oder länger als 2 Tage anhalten, oder eine Ausstrahlung in die Beine evtl. mit Gefühlsstörungen vorliegen, so ist in jedem Fall eine genaue Untersuchung beim Orthopäden und evtl. auch weitergehende Untersuchungen (z.B. Röntgen etc.) notwendig.